Kosmetik Testberichte 04/2015 auf Datasummit.org

Erfahrungsberichte bezüglich Hornhaut und Hornhautentferner

Was früher der Bimsstein war, ist heute der elektrische Hornhautentferner. Hinzu kommen weitere Möglichkeiten wie:

- Hornhautfeile
– Hornhautraspel
– Salben und Cremes
– Hornhautpflaster
– Salicylsäure.

Jeder von zu viel Hornhaut befallene Mensch hat seinen eigenen Favoriten, um dem Übel Herr zu werden.

Fußpfleger benutzen heutzutage zumeist die elektrischen Geräte, da speziell in diesem Bereich ein großes Angebot besteht. Wer seine Hornhautentfernung selber zu Hause durchführt, macht das entweder mit einem Bimsstein (vor allem die älteren Semester) oder mit einer der anderen Möglichkeiten. Allerdings setzen sich auch im Privatbereich die elektrischen Hornhautentferner immer mehr durch.

In steigendem Maße geben jüngere Frauen Statements zur elektrischen Hornhautentfernung ab. Auf diese Weise wird die Hornhaut schonend und einfach abgetragen.

Egal, mit welcher der Möglichkeiten die Hornhaut entfernt wird, alle Statements sagen aus, dass vor der Entfernung die Hornhaut in warmem Wasser eingeweicht werden muss. Wird Sie anschließend entsprechend vorsichtig, nicht zu viel, abgetragen, muss die behandelte Hautstelle mit Pflegemitteln behandelt werden, damit sie geschmeidig bleibt und geschützt sind.

Übereinstimmend sind auch die Meinungen, dass nach dem Entfernen der Hornhaut, vor allem, wenn sie komplett entfernt ist, das Wohlgefühl deutlich verbessert ist. Der schmerzhafte Druck beim Stehen und Laufen ist verschwunden.

Wichtig nach der Hornhautentfernung ist, darauf zu achten, dass das Schuhwerk wirklich richtig sitzt und an keiner Stelle drückt, damit die Haut nicht gleich wieder irritiert mit der Bildung neuer Hornhaut beginnt.

Hornhautfeile wird durch elektrische Geräte abgelöst
Vorteile der Hornhautentfernung

Obwohl Hornhautentfernung in den meisten Fällen nicht zwingend notwendig ist, so hat sie doch ihre Vorteile:

- der Schönheitseffekt: Nach der Hornhautentfernung an den Füßen sieht der Fuß viel schöner, gepflegter und ebenmäßiger aus. Das kommt vor allem im Sommer zum Tragen, wenn man überwiegend offene Schuhe trägt. Frau oder auch Mann fühlen sich gleich viel wohler.

- der Wohlfühleffekt: Starke Hornhautablagerungen an den Füßen drücken und schmerzen beim Stehen und Laufen. Nach der Entfernung fällt beides wieder viel leichter. Speziell Sportler oder Sportlerinnen achten sehr darauf, keine Hornhautablagerungen an den Füßen zu bekommen bzw. diese frühzeitig zu entfernen.

- der medizinische Effekt: Von der medizinischen Seite aus betrachtet, kann eine Hornhautentfernung vor allem bei sehr starken Hornhautbildungen vonnöten werden. Diese dicken Hornschichten beginnen irgendwann zu reißen und aufzuplatzen. Tief gehende Risse erreichen die Blutgefäße, sodass blutende oder nässende Wunden entstehen. Das zieht überwiegend im Sommer durch das Tragen von offenen Schuhen eine hohe Infektionsgefahr nach sich. Des Weiteren entsteht nach jeder offenen Wunde eine Narbe. Auch das Narbengewebe kann zu weiteren Druckstellen führen.


Hornhautentwicklung kann krankhaft werden

Menschen, die von Berufs wegen viel laufen oder stehen müssen und Sportler leiden oftmals unter übermäßiger Hornhautbildung vor allem im Bereich der Fersen und der Zehenballen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch zunehmend Schmerzen bereiten.

Dann gibt es eigentlich nur noch die Möglichkeit, der Hornhaut zu Leibe zu rücken und sie zu entfernen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten bzw. Techniken zur Verfügung.

Hornhaut Füße

Die Hornhaut soll schützen

Was uns als lästig und unschön erscheint, hat eine Aufgabe zu erfüllen. Die Hornhaut an gewissen Stellen des menschlichen Körpers bildet eine Barriere zur Außenwelt. Somit bildet sie den Schutz vor Einflüssen aus der Umwelt. Diese dicke Hautbarriere muss von Bakterien, Viren oder anderen Keimen zuerst einmal durchbrochen werden, damit sie an diesen Stellen in den Körper eindringen können. Hieran scheitern schon sehr viele der krankheitserregenden Mikroorganismen.

Zudem schützt die Hornhaut in bestimmten Regionen des Körpers den Körper vor mechanischen Belastungen, vor allem an solchen Stellen, wo vermehrt Reibung oder Druck ausgeübt wird.

Da zwischen den Hornzellen Fette angelagert werden, stellt die Hornhaut einen wichtigen Wasser abweisenden Faktor dar. So werden nicht nur Wassereinlagerungen verhindert, sondern auch ein Austrocknen.

“Die dicksten Hornhautbildungen entstehen zumeist an den Füßen, da diese ständig durch das Stehen und Laufen Druck und Reibung ausgesetzt sind. Entstehen Hornhautablagerungen an neben den gewöhnlichen Stellen an der Fußsohle noch an anderen Stellen, kann das durch falsches oder zu enges Schuhwerk ausgelöst worden sein.” (Maria Klein)

Wer häufig Saiteninstrumente spielt, muss damit rechnen, an den Fingern, welche die Saiten zupfen, Hornhaut zu bekommen. So wird es deutlich, dass unsere Haut bei höherer Belastung an allen Stellen mit übermäßiger Hornhautbildung auf Druck und Reibung reagieren kann.

Hornhautentwicklung kann krankhaft werden

Bei manchen Menschen artet die Hornhautbildung in einer Überproduktion aus, welche in einigen Fällen gefährlich und krankhaft werden kann. Das trifft bei einer chronischen Entzündung, einer sogenannten Dermatitis, zu, bei welcher die Hornhaut sehr dick und narbig wird. Mediziner nennen das dann eine Haut- oder Hornschwiele oder ein Tylom. Das Hühnerauge ist das wohl bekannteste Beispiel einer Hornschwiele.

Hühneraugen sind eine Wucherung der Hornhaut und werden zumeist 5 bis 10 Millimeter groß. Die Schmerzen, die ein Hühnerauge oftmals begleiten, entstehen durch den Hornkeil in der Mitte. Er stellt das in die Tiefe gerichtete Auge dar und drückt schmerzhaft auf das tiefer liegende Gewebe.

Je tiefer der Hornkeil ins Gewebe dringt, desto größer werden die Schmerzen. Ausgelöst werden Hühneraugen zumeist durch chronische Reibung oder Druck nahe der Zehengelenke oder auf den Mittelfußknochen. Hühneraugen stellen keinen gesundheitlichen Gefahrenherd dar. Entfernt werden sie zumeist erst, wenn sie dauernd schmerzen oder die Gefahr für die Ausbildung weiterer Komplikationen besteht.

Hornhaut entfernen – ja oder nein?

Wenn man berücksichtigt, dass die Hornhaut eine Schutzfunktion ausübt und zudem ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers ist, ist es im Normalfall nicht nötig, sie zu entfernen, selbst dann nicht, wenn sie an einigen Stellen des Körpers dicker wird, als an anderen.

Ausnahme stellen Hühneraugen dar, wenn Komplikationen drohen oder durch die zu dicke Hornhaut Risse in der Haut entstehen. Das gilt vor allem dann, wenn tief gehende Risse die Blutgefäße erreichen, was in einigen Fällen zudem sehr schmerzhaft werden kann.

Viele Menschen empfinden allerdings eine zu dicke und dadurch sichtbare Hornhaut als unschön und unangenehm. Hornhautentfernung kann allerdings ein langwieriges Projekt werden. Die Hornhaut wächst sehr langsam und benötigt für einige Millimeter Wachstum auch einige Wochen. Das Entfernen dauert, bis die angewachsene Hornhautschicht komplett verschwunden ist, genauso lange.

Zum Entfernen der Hornhautschichten gibt es einige unterschiedliche Techniken, die je nach Ausprägungsgrad und individueller Empfindlichkeit genutzt werden können.

Mit einer Pediküre Hornhaut loswerden